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Die Krimihomepage | Berlin, Keithstraße 30 | Hauptseite |
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Berlin, Keithstraße 30 | Aus den Akten der weiblichen Kriminalpolizei |
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Besetzung |
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| Kriminalkommissarin Lotte Fliedner | Nora Minor |
| Kriminalinspektorin Karin Schröder | Lis Verhoeven |
| Kriminalkommissarin Renate Höppner | Cordula Trantow |
| Margot Hintze | Dagmar Altrichter |
| Elisabeth Meissner | Ilse Pagé |
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Aufnahmestab |
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| Buch und Regie | Claus-Peter Witt |
| im Auftrag des | WWF/ WDR |
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zusätzliche Angaben |
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Folgen |
13 à 25 Minuten |
In der Berliner Keithstraße 30
befindet sich das Landeskriminalamt. In dieser Serie, die zum Teil auf
authentischen Vorfällen beruht, werden Geschichten der Berliner Polizei erzählt.
Ermittler sind Frauen, die Verbrechen an Kindern und Frauen aufklären. Das
weibliche Geschlecht hat oft mehr Einfluss und Feingefühl bei der Klärung von
Straftaten. Neben Nora Minor, Lis Verhoeven und Cordula Trantow waren in
weiteren Hauptrollen unter anderem Dagmar Altrichter und Ilse Pagé zu sehen.
Regie führte Serienroutinier Claus-Peter Witt, der auch die Drehbücher
verfasste. In unten stehendem Artikel ist von 30 Folgen die Rede, bei allen
Recherchen konnten jedoch leider nur die (ersten?) dreizehn Folgentitel
ermittelt werden. Möglicherweise waren auch 30 geplant, aber nur 13 wurden
umgesetzt.
Text: © GP, Die
Krimihomepage
In der Funkuhr 6/1972 erschien auf Seite
56* folgender Bericht zur Serie:
Wir sind die Emma Peels von Berlin!
Die Fernsehserie "Berlin,
Keithstraße 30" zeigt die Arbeit der weiblichen Kriminalpolizei. Nach den Akten
der Kripo wurden 30 Folgen gedreht. Im Mitterlpunkt stehen fünf mutige Frauen!
Mit beherztem Einsatz, Charme und
Verständnis arbeiten sie — die fünf "Emma Peels" aus Berlin. Sie sind die Stars
der Serie "Berlin, Keithstraße 30", die in 30 Folgen aus den Akten der
weiblichen Kriminalpolizei berichtet: Nora Minor spielt die Kriminal-Kommissarin
Lotte Fliedner, Lis Verhoeven tritt als Kriminalinspektorin Karin Schröder auf.
Dagmar Altrichter (als Margot Hintze) und Cordula Trantow (als Renate Höppner)
sind, ihre Kolleginnen. Und Ilse Page schließlich, die in der Serie Elisabeth
Meissner heißt, wird als Assistentin in die harte Arbeit der Kriminalpolizei
eingeführt. Immer, wenn Frauen oder Kinder straffällig geworden sind, muss eine
dieser fünf Beamtinnen die Fahndungen und Vernehmungen leiten. "Alle Fälle, die
in unserer Serie gezeigt werden, sind wirklich passiert", sagt Autor und
Regisseur Claus-Peter Witt.
Dreharbeiten im Polizeirevier
"Wir haben sie den Akten der Berliner Polizei entnommen. Außerdem konnten
wir in den Räumen der weiblichen Kriminalpolizei drehen". Einen dokumentarischen
Hintergrund hat auch der Titel der Serie: Sie ist nach der Adresse benannt, in
der die Berliner Kriminalpolizei residiert. Von echten Beamtinnen wurden Lis
Verhoeven, Nora Minor, Dagmar Altrichter, Ilse Pagé und Cordula Trantow während
der Dreharbeiten beraten. Die Atmosphäre des Polizeireviers und die
Kriminal-Profis haben den Schauspielern bei der Arbeit sehr geholfen", meint
Claus-Peter Witt. Wir hoffen, dass es uns gelingen wird, die Zuschauer
für die Arbeit der Kriminalpolizei zu interessieren." Typische Fälle, die von
der weiblichen Kripo gelöst werden müssen, sind z. B.: Ein kleines Mädchen wird
beim Ladendiebstahl erwischt. Das Kind wirkt verstockt. Erst nach langen
Gesprächen mit einer Beamtin kommt heraus, dass die Mutter ihre Tochter zu der
Tat angestiftet hat. Ein anderes junges Mädchen wird von einem Triebverbrecher
überfallen. Auch dieses Kind fasst erst nach langen Unterredungen mit einer
Beamtin soviel Vertrauen, dass es den Täter und den Hergang des Verbrechens
beschreiben kann. In dieser Woche sehen Sie als "Fall Lucie Grossmann" ein
besonders "heißes Eisen": Kriminal-Inspektorin Karin Schröder (gespielt von Lis
Verhoeven) hat von einem V-Mann den Tipp bekommen, dass im Cafe "Zero"
Rauschgift gehandelt wird. Gemeinsam mit einem Kollegen geht sie an den Fall.
Als "Pärchen" nehmen sie die Spur auf und entdecken, dass eine reizende junge
Dame die Schmugglerin ist... Autor Claus-Peter Witt ist davon überzeugt: "Gerade
mit dieser Folge werden wir viele Zuschauer informieren, aufklären und warnen."
* Abdruck erfolgt im Rahmen
des wissenschaftlichen Zitierrechts
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Episodenliste und Episodenführer |
| Nr. | Titel |
Erstsendung (WDR Regional) |
Beginn |
| Berlin, Keithstraße 30 | |||
| 1 | Der Fall Susanne Fritsch | 04.01.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 2 | Der Fall Leopold Veit | 11.01.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 3 | Der Fall Monika Gerlach | 18.01.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 4 | Der Fall Erika Zauner | 25.01.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 5 | Der Fall Burk | 01.02.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 6 | Der Fall Grossmann | 08.02.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 7 | Der Fall Mischke | 15.02.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 8 | Der Fall Sommer | 22.02.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 9 | Der Fall Geschwister Bauer | 29.02.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 10 | Der Fall Jablonski | 07.03.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 11 | Der Fall Gudrun Hampe | 14.03.1972 (Di.) | 19.20 Uhr |
| 12 | Der Fall Anke Zeller | 21.03.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
| 13 | Der Fall Reichel | 28.03.1972 (Di.) | 19.25 Uhr |
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