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Mitten ins Herz
(Originaltitel unbekannt)

Daten

Originaltitel

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aus dem Englischen von

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Originalausgabe Großbritannien

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Deutschland

Erschienen als Fortsetzungsroman im Winter 1962/ 1963 in der BILD + FUNK in 10 Folgen

Die Hauptpersonen des Romans

Michael Collins

Filmreporter beim Evening Comet

Karin Lund

junge schwedische Schauspielerin

Birgit Lund

Stewardess, Karins Schwester

Gary Mason

Englands berühmtester Filmstar

Tom Parker

Detektivinspektor bei Scotland Yard

Arthur Ford

Lokalredakteur beim Evening Comet

Ben Dickens

Polizeireporter beim Evening Comet

Inspektor Philips

Kriminalbeamter

Michael (Eric) Schroeman

holländischer Appartementbesitzer

Victor Vorse

Tanzschulbesitzer

Connie Halliday

Tanzschulassistentin

Bert Howard

Hausmeister

Antonio Argento

Besitzer eines Restaurants namens "Tony's Osteria"

Handlungsort
Der Roman spielt in London.
Inhalt (Allgemein)

Gary Mason, der berühmteste und beliebteste Schauspieler Englands, wird auf dem Gelände eines Londoner Filmstudios erschossen. Wer ist der Täter? Und hatte er tatsächlich Mason als Ziel auserkoren oder war dieser Mord ein Versehen und er galt eigentlich der attraktiven schwedischen Nachwuchsschauspielerin Karin Lund? Diese legt ein seltsames Verhalten an den Tag, vor allem als sie zwei Tage später dem Journalisten Michael Collins begegnet, der Augenzeuge der Tat wurde und sich danach um die junge Frau gekümmert hatte. Diesmal ignoriert Karin den Reporter und ist in Begleitung eines mysteriösen Fremden. Als Journalist Collins in der darauffolgenden Nacht von einem weiteren Mord berichten soll, ist er schockiert, als er in der Leiche Karin Lund wieder erkennt. Sie wurde erstochen ... (Text: © GP)

Teil 1 (Publiziert in Bild und Funk, Ausgabe Nr. 48/1962)

Auf dem Gelände eines Londoner Filmstudios, der Commodore-Filmproduktion, ertönen Schüsse, vermutlich aus einem alten Austin. Filmreporter Michael Collins, der gerade dort ist, um für den Evening Comet eine Reportage zu schreiben, wirft sich geistesgegenwärtig vor die attraktive junge Schauspielerin Karin Lund aus Schweden, der der Anschlag anscheinend galt. Diese möchte das Attentat jedoch aus bestimmten Gründen verschweigen. Als sich dann herausstellt, dass von den Schüssen Englands beliebtester und schönster Schauspielstar, Gary Mason, getroffen wurde, bittet Karin Lund Michael Collins darum, zu verschweigen, dass sie das mögliche Ziel der Tat gewesen sein könnte. Der Reporter, von der Schönheit der Künstlerin angetan, hält sich daran und schreibt in einem Zeitungsartikel nichts darüber. Karin bedankt sich und Michael schwebt im siebten Himmel. Der ermittelnde Scotland-Yard-Inspektor Tom Parker, ein Studienfreund Collins', ist jedoch sofort der Ansicht, dass nicht Gary Mason, sondern Frau Lund das eigentliche Ziel des Mordanschlags war. Als Collins sie dann zwei Tage später im Theatercafé in Begleitung eines Unbekannten mit Oberlippenbart sieht, spricht sie mit dem Mann in einer fremden Sprache und ignoriert ihren "Retter" gänzlich. Michael, der von Ben Dickens, dem Polizeireporter seiner Zeitung dessen Job übernimmt, weil dieser eine dringende Angelegenheit zu klären hat, wird in der selben Nacht um halb fünf Uhr morgens zu einem Tatort gerufen. In einem Appartementhaus in der Bayswater Road gab es einen Mord. Die tote junge unbekannte Frau wurde erstochen in der Wohnung eines Holländers namens Michael Schroeman gefunden. Reporter Michael Collins ist völlig überrascht, als er sieht, wer da mit einem Messerstich ins Herz ins Jenseits befördert wurde: es handelt sich um die Schauspielerin Karin Lund ... (Text: © GP)
Cliffhanger: Michael Collins erkennt in dem Opfer die ermordete Schauspielerin Karin Lund.

Teil 2 (Publiziert in Bild und Funk, Ausgabe Nr. 49/1962)

Michael Collins teilt Inspektor Philips mit, wer die Tote ist und spricht mit seinem Freund Tom Parker, dem alten Studienkollegen aus Oxford, über den Fall. Detektiv-Inspektor Parker ist auch der Meinung, dass die beiden Todesfälle zusammen gehören. Collins denkt, dass Karin Lund irgendein mysteriöses Geheimnis aus ihrer Zeit in Schweden mit sich herumschleppen muss, weil sie nicht wollte, dass man das Attentat in den Commodore-Studios ihr zurechnet. In der Zeitungsredaktion erfährt Reporter Collins von seinem Kollegen, dem für den Lokalteil zuständigen Arthur Ford, dass der Polizeireporter Ben Dickens, den Collins vertritt, in London gesichtet wurde. Man denkt darüber nach, warum er sich wohl beurlauben ließ und vermutet, er sei hinter einer heißen Sache her. Dann erhält Collins zusätzlich den Auftrag, sich am Abend im BBC-Fernsehen ein neues TV-Quiz namens "Wo bin ich geboren?" anzusehen und darüber eine Kritik zu schreiben. Es ist ein nebliger Abend und der Reporter lädt seinen Freund Inspektor Parker zum Fernsehen zu sich nach Hause ein. Die Quizshow erweist sich als eher durchschnittlich, bis einer der Kandidaten Collins einen Schock versetzt: es handelt sich dabei um den Mann, den er in Begleitung der ermordeten Karin Lund am Abend vor deren Tod gesehen hat! Sein Name ist Victor Vorse, er ist der Besitzer einer Tanzschule und gewinnt das Quiz. Inspektor Collins spricht mit ihm und seiner Assistentin Connie Halliday, aber beide geben vor, keine Karin Lund zu kennen. Bert Howard, der Hausmeister des Appartementblocks, in dem die Schauspielerin Lund ermordet wurde, erzählt Scotland Yard, dass er die Tote nie zuvor gesehen hatte. Wohnungsbesitzer Schroeman bleibt weiterhin spurlos verschwunden. Als der Journalist Collins später in die Redaktion zurück kehrt, erwartet ihn Arthur Ford und teilt ihm mit, dass die Ehefrau des Polizeireporters Ben Dickens besorgt angerufen habe. Ihr Mann sei das allererste Mal in seinem Leben nachts nicht nach Hause gekommen. Collins geht zum Schreibtisch des Polizeireporters und durchsucht ihn nach Spuren. Dabei fällt ihm ein Werbeprospekt in die Hände: es handelt sich dabei um das Prospekt einer Tanzschule, jener von Victor Vorse und Connie Halliday. Ist das die geheime Spur, die der verschwundene Ben Dickens verfolgt? (Text: © GP)
Cliffhanger: Michael Collins findet auf Ben Dickens' Schreibtisch das Prospekt der Tanzschule von Victor Vorse.

Teil 3 (Publiziert in Bild und Funk, Ausgabe Nr. 50/1962)

Michael Collins denkt angestrengt darüber nach, warum sein verschwundener Kollege Ben ein Prospekt der Tanzschule Victor Vorses auf dem Schreibtisch hatte. Überhaupt ist Bens Verhalten mehr als seltsam gewesen: nachdem er von den Schüssen im Commodore-Studio gehört hat, nahm er Urlaub und verschwand spurlos. Als Polizeireporter kannte er sich in der Unterwelt aus: ist also das Prospekt Victor Vorses auf seinem Schreibtisch kein Zufall? Hat Vorse mit dem Mord zu tun? Collins beschließt, in der Tanzschule von Mr. Vorse einen Einzelkurs zu besuchen. Er erhält einen Termin für den gleichen Abend um 19 Uhr 30. Seine Tanzlehrerin ist Vorses Assistentin Connie Halliday. Als er diese auf die ermordete Karin Lund anspricht, leugnet sie, diese Frau zu kennen und von dem Mord gehört zu haben. Mr. Vorse erscheint aber auch auf der Bildfläche und tuschelt mit Connie, ohne dass Collins das verstehen könnte. Auf dem Heimweg aus der Tanzschule kauft Collins eine Zeitung, in der Vorse als großer Sieger des Quiz' abgebildet ist. Dieses Bild legt Collins dem Hausmeister Bert Howard vor, der das Appartement, in dem Frau Lund ermordet wurde, verwaltet. Vorse war jedoch nie in Lunds Wohnung seiner Aussage nach. Auch Mr. Schroeman, der Besitzer des Appartements, ist immer noch nicht aufgetaucht. Als er nach 22 Uhr in seiner Wohnung ist, bekommt Collins eine Anruf von Connie Halliday. Sie will von ihm wissen, was ihm am Tod Karin Lunds liegt und will ihn sprechen, denn in der Tanzschule sei es zu gefährlich gewesen. Sie verabreden sich in dem italienischen Restaurant „Tonys Osteria“ in der Melkin Street für 23 Uhr. Der Reporter entschließt sich dazu, seinen Freund, den Inspektor, nicht zu verständigen. Die Melkin Street stellt sich als ziemlich dunkle und unheimliche unbeleuchtete Gasse heraus. Dennoch betritt Collins sie. Bald bemerkt er, dass ihm ein Wagen folgt. Am Ende der Gasse blendet der Fahrer auf und versucht Collins zu überfahren. Durch einen Sprung in ein zufällig noch geöffnetes Antiquitätengeschäft kann er sein Leben retten, der Wagen verschwindet. Dann erblickt Collins gegenüber die Spelunke „Tonys Osteria“ und betritt sie. Miss Halliday ist nicht da, dafür erblickt er an der Wand ein Foto des ermordeten Gary Mason mit einer persönlichen Widmung für den Wirt Tony. Ein Zufall? Schließlich hat er das Gefühl, beobachtet zu werden. Er blickt zur Tür und erkennt in einer Hundertstelsekunde Polizeireporter Ben Dickens, der sofort wieder verschwindet. Collins fährt mit dem Taxi nach Hause, weil er nicht weiß, ob nicht jemand in seinem in der Poland Street, einer Querstraße der Melkin Street, geparkten Auto eine Bombe versteckt hat. Vor seinem Haus angekommen, entdeckt er davor einen mysteriösen Wagen parkend. Er hat Angst, geht jedoch zur Haustür des Appartementhauses. Dann ertönen drei Schüsse. Michael bricht zusammen … (Text: © GP)
Cliffhanger: Michael steht vor der gläsernen Haustüre des Appartementhauses und bricht zusammen, nachdem drei Schüsse fallen, einer davon zerbricht die gläserne Eingangstüre…

Teil 4 (Publiziert in Bild und Funk, Ausgabe Nr. 51/1962)

Michael Collins hat nur so getan, als ob er getroffen worden wäre. Erneut sieht er ein Licht aufblitzen und eine Pistole auf ihn gerichtet, doch dann rettet ihm ein verärgerter Nachbar, der sich über den Lärm beschwert, das Leben. Collins verständigt aus seiner Wohnung die Polizei. Dieser erzählt ihm, dass der ermordete Schauspieler Gary Mason morphiumsüchtig war. Die labortechnische Untersuchung ergibt, dass die Kugel, mit der der Filmstar getötet wurde und jene, mit der auf Collins geschossen wurde, nicht aus der gleichen Waffe stammen. Jedenfalls lässt die Morphiumsucht Masons darauf schließen, dass dieser mit Rauschgifthändlern zu tun hatte und dass der Mordanschlag vielleicht doch ihm galt. Collins und Inspektor Parker begeben sich in die Melkin Street, wo immer noch das Auto des Journalisten steht und zwar in "Tony's Osteria". Gerade als man den Wirt Antonio Argento über Gary Mason, der oft im Lokal verkehrte, befragen will, knallt eine Handgranate durch das Fenster herein. Argento wird verletzt. Man verständigt die Polizei. Wenig später ist auch Polizeireporter Ben Dickson am Tatort, der vorgibt, zufällig vor Ort zu sein. Der schwer verletzte Argento will unter Zusicherung der Verschwiegenheit dem Inspektor etwas anvertrauen, doch verstummt er, als er Dicksons Blick erspäht. Der Arzt kommt und stellt fest, dass Argento nicht vernehmungsfähig ist. Inspektor Parker ordnet die Observation Dicksons an, der seit 25 Jahren Polizeireporter ist und der in all den Jahren nur zwei Mal wirklichen Krach mit den Ordnungshütern hatte. Da findet ein Sergeant eine Injektionsspritze in einer Schublade in Tony's Osteria. Es wird weiter gesucht und Morphium wird gefunden. Dann wird entdeckt, dass das Bild, auf dem Gary Mason zu sehen ist und das im Restaurant hing, verschwunden ist - so wie übrigens Mr. Dickson auch. Collins kontaktiert erneut das Tanzstudio von Vorse, muss aber feststellen, dass diesmal eine Miss Jackson mit ihm spricht. Collins vereinbart einen Termin für 15.30 Uhr. Dabei öffnet Vorse persönlich den Laden. Von Miss Jackson, die Miss Halliday stets vertritt, erfährt er, dass Vorses Assistentin in einer Familiensache angeblich plötzlich verreisen musste. Als Collins später nach Hause kommt, klingelt das Telefon. Miss Haliday meldet sich und bestellt den Mann ohne weitere Erklärungen zur Bahnstation Piccadilly an den Haupteingang. Sie fordert Collins auf, alleine zu kommen und mit niemandem darüber zu sprechen. Collins hält sich daran. Angekommen, entdeckt er Miss Halliday nirgends. Aus einer Telefonzelle heraus scheint ihn jedoch eine junge Frau zu beobachten. Er schluckt, als er erkennt, wer es ist... (Text: © GP)
Cliffhanger: Als Collins sieht, wer die Frau ist, die die Telefonzelle verlässt, glaubt er kurz an Gespenster. Er kann nicht glauben, wen er da sieht.

Teil 5 (Publiziert in Bild und Funk, Ausgabe Nr. 52/1962)

Michael Collins hat sich nicht getäuscht: die Frau in der Telefonzelle ist Karin Lund, von der alle meinten, sie sei tot! Sie leugnet, Miss Halliday zu kennen, die ihn ja zum Bahnhof bestellt hatte. In einem sehr langen Gespräch erfährt Collins Höchstinteressantes: seit dem Mord an dem Schauspieler Gary Mason hat sie ein kleines möbliertes Zimmer in der Canterbury Road in St. John's Wood gemietet, das sie seither kaum verlassen hat. Die Tote war Karins Schwester Birgit, die ihr sehr ähnlich sah und die in Schweden keine Karriere als Schauspielerin genau aus diesem Grund machen konnte. Sie war wahrscheinlich eifersüchtig auf ihre Schwester und ist daher als Stewardess zu arbeiten begonnen, kam bald nach London. Scheinbar wurde sie dabei in obskure Geschäfte verwickelt, denn zwei ihrer Kolleginnen  wurden hinausgeworfen, weil sie auf den Flügen Päckchen mitgenommen hatten, in denen wahrscheinlich Rauschgift war. Birgit Lund konnte nichts nachgewiesen werden. Karin fand, dass Birgit bei einem Besuch in Schweden ganz verändert war und beauftragte eine Detektei herauszufinden, woher ihr ganzer Schmuck und ihr ganzes Geld kam. Der Detektiv vermutete zunächst, dass dies aus Erpressungen herrührte, dann stellte man aber fest, dass es mit Rauschgift in Verbindung stand. Karin nahm das erste - ein übrigens sehr schlechtes - Filmangebot aus London an, um in der Nähe ihrer Schwester sein zu können. Birgit stritt beim ersten Treffen alles ab, gab dann aber doch weinend zu, dass sie in eine Rauschgiftaffäre verstrickt ist und kündigte freiwillig bei der Fluggesellschaft, um einen Strich unter das Ganze zu ziehen. Am nächsten Abend folgte dann der Anruf eines anonymen Mannes, der sie aufforderte, weiter zu machen. Birgit lehnte energisch ab, hatte aber große Angst. Sie wollte zu Karin ins Hotel ziehen, verließ dann aber doch ihre Wohnung und erschien im Theatercafé. Sie war es, die Collins gesehen hat, nicht Karin. Karin Lund gibt an, weder Victor Vorse noch Miss Halliday zu kennen. Da klingelt das Telefon. Ein Sergeant Bloomsbury meldet sich im Auftrag von Inspektor Parker und bestellt ihn sofort zum Postamt in der Sloane Street. Dort sei ein Mann erschossen worden. Collins geht und lässt Karin Lund in seiner Wohnung zurück. Am Postamt angekommen, kann er nichts Mysteriöses feststellen. Er ruft Inspektor Parker an, der von einem Anruf nichts weiß. Eine Falle? Er rast zurück in seine Wohnung, aber Karin Lund ist verschwunden ... (Text: © GP)
Cliffhanger: Im Zimmer,  in dem sich Karin Lund aufgehalten hat, ist das Fenster geöffnet, unter dem sich eine Feuerleiter befindet...

Teil 6 (Publiziert in Bild und Funk, Ausgabe Nr. 01/1963)

Karin Lund ist verschwunden, sie hatte sich offenbar kurz zuvor noch eine Zigarette angezündet. Parker und Collins rätseln: wurde sie entführt oder stieg sie freiwillig über die Feuerleiter? Der Entführer kann jedenfalls nicht durch die Eingangstüre gekommen sein, denn diese war verschlossen. Sofort wird eine Fahndung nach Karin Lund eingeleitet, im Häuserblock werden alle befragt, ob sie etwas Verdächtiges - vor allem auch auf der Feuerleiter - gesehen haben. Jedoch ohne Erfolg. Da Karin Lund Miss Halliday nicht kennt, diese Reporter Collins jedoch zum Bahnhof Piccadilly bestellt hatte, überlegen, ob Miss Halliday nicht für eine Privatdektei gearbeitet haben könnte, die Karin zur Überwachung Birgits beauftragt hatte. Doch auch hier verlaufen die Nachforschungen negativ. In Scotland Yard erfährt Inspektor Parker, dass der Italiener Antonio Argento, genannt Tony, sich aus dem Krankenhaus verabschiedet hat und verschwunden ist. Das Rauschgiftdezernat prüft Verbindungen Argentos zur Rauschgiftszene. Parker ordnet die Überwachung der Osteria an, falls Tony dorthin zurück kehrt, um das versteckte - aber von Scotland Yard bereits gefundene - Rauschgift zu suchen. Der Inspektor erfährt von einem Mitarbeiter der Fluggesellschaft, für die Birgit Lund gearbeitet hat, dass Birgit die Mieterin der Wohnung in den Ronway Mansions war, in der sie tot aufgefunden wurde. Der Ermittler beantragt einen Haftbefehl gegen den Hausmeister Bert Howard, der vorgegeben hatte, die Frau nicht zu kennen. Collins und Parker begeben sich in die Ronway Mansions. Bei Hausmeister Howard öffnet niemand. Sie betreten die Wohnung und finden alles total verwüstet vor. In einem Abfalleimer befinden sich reihenweise angeblutete Mullbinden, die nur vom verschwundenen und verletzten Antonio Argento stammen können, dessen zerissene Hose auch aufgefunden wird. Während Parker erneut in die Wohnung Birgit Lunds schaut, telefoniert Collins mit seiner Redaktion, für die er den ganzen aufregenden Fall dokumentiert. Von Arthur Ford erfährt er, dass der Polizeireporter Ben Dickens kurz in der Redaktion gewesen, dann aber verschwunden sei. Seltsamerweise habe seine Frau kurz danach angerufen und sich besorgt nach ihrem Mann erkundigt, der seit Tagen nicht zu Hause war. Warum? Collins begibt sich zu Parker in die Wohnung Birgit Lunds. Auf dem Boden liegt eine Frauenleiche, darüber kniet ein Mann. Es ist Hausmeister Howard, den Parker verhaften will. Es kommt zu einem Handgemenge, die Waffe des Inspektor fällt zu Boden und Howard kann sie fassen ...  (Text: © GP)
Cliffhanger: Hausmeister Howard versucht zu fliehen, kann im Handgemenge die Waffe des Inspektors ergattern und bedroht Collins und Parker damit.

 Info

Der Titel des Originalromans ist unbekannt. Er erschien im Winter 1962/ 1963 als Fortsetzungsgeschichte in 10 Episoden in der BILD+FUNK, beginnend mit BILD+FUNK Nr. 48/ 1962 (02.12.-08.12.1962). In dieser Ausgabe erschien auch ein kurzer Abschnitt über Francis Durbridge, in dem der Autor über seine Werke sagte: "Mein Bestreben ist es immer gewesen, von der Brutalität, wie sie besonders in amerikanischen Reißern gezeigt wird, wegzukommen. Meine Stoffe sind für die Familie gedacht. Ich schildere niemals Grausamkeit ihrer selbst willen, sondern nur da, wo es für den logischen Handlungsablauf bedingt wichtig ist. Grausamkeit ist für mich ein rotes Tuch!"

Kritik (GP)

Ein typischer Durbridge mit vielen tollen Cliffhanger, unerwarteten Wendungen und der Versammlung aller Verdächtigen am Ende. Hätte sicherlich auch sehr gut als TV-Mehrteiler funktioniert!

Zuletzt bearbeitet am 20.01.2015
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