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Der Hund von Baskerville

Klassiker des
Fernsehkriminalspiels

Erstsendung {ARD}:

Dienstag, 16.08.1955, 20.00-21.15 Uhr

Dauer:

75 Minuten

Regie:

Fritz Umgelter

Besetzung

Sherlock Holmes

Wolf Ackva

Dr. Watson

Arnulf Schröder
Sir Charles Baskerville Werner Xantry
Sir Henry Baskerville, sein Neffe Ernst-August Scheppmann
Jack Stapleton Axel Ivers
Beryl Stapleton Hedi Reich
Dr. James Mortimer Christian Schmieder
Benjamin Frankland Gerhard Ritter
Barrymore, Diener bei Sir Baskerville Hans Epskamp
Sarah Barrymore Annelotte Obstfelde
Jimmy Selden ?

Aufnahmestab

Ein Kriminalspiel eingerichtet für das Fernsehen von

Fritz Umgelter

nach dem Roman von

Arthur Conan Doyle

Kostüme

Ursula Eyerle

Szenenbild

Rudolf Küfner
Regie Fritz Umgelter

eine Produktion des

Hessischen Rundfunks

Inhalt 

Sir Hugo Baskerville verschuldete im Jahre 1742 den Tod eines jungen Mädchens. Seitdem lastet auf der englischen Adelsfamilie ein Fluch: seit damals soll ein unheimlicher Hund in der Moorlandschaft um das Gut der Baskervilles umgehen. Eines Tages wird Sir Charles Baskerville eines Tages tot aufgefunden und sein Neffe Henry ebenfalls um sein Leben fürchtet, schaltet Testamentsvollstrecker Mortimer den ersten Privatdetektiv mit 100%iger Erfolgsgarantie in die Geschichte ein: Meisterdetektiv Sherlock Holmes soll sich des Falls annehmen... (GP)
 

Kritik

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Zusätzliche Informationen

Sir Arthur Conan Doyles "The Hound Of The Baskervilles" wurde bis 2002 insgesamt 24 mal verfilmt. Fritz Umgelters TV-Version wurde, wie vor 1956 üblich (Der erste TV-Film, der nicht live gespielt wurde war "Der Richter und sein Henker"), noch live gesendet und live gespielt. Das hieß wochenlanges Proben, damit bei der TV-Übertragung nichts schief gehen konnte. Wie manchmal improvisiert wurde, zeigt die TV-Zeitschrift Gong 33/1955 auf Seite 28: hier konnten für die Rollen des Sir Charles Baskerville, des Barrymore und des Jimmy Selden keine Darstellernamen aufgeführt werden, weil diese zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt waren.
Für Fernsehpionier Fritz Umgelter (1922-1981) war "Der Hund von Baskerville" nach "Ein Phoenix zuviel" die zweite TV-Inszenierung. In den Folgejahren sollten Straßenfeger wie "Soweit die Füsse tragen" (1958/1959) und "Am grünen Rand der Spree" (1960) folgen. Umgelter zog sich 1965 aus dem Kinogeschäft enttäuscht zurück, nachdem sein Film "Schüsse aus dem Geigenkasten" nach der Abnahme völlig umgeschnitten wurde. Bis 1981 inszenierte er ausschließlich für das Fernsehen. 
Holmes-Darsteller Wolf Ackva (1911-2000) wurde vor allem als Francis Morrison in der Krimiserie "Gestatten mein Name ist Cox" (1961er Staffel) und als Inspektor (und später als Kriminaldirektor) Steiner in "Die seltsamen (später: "unsterblichen") Methoden des Franz Josef Wanninger" neben Beppo Brehm bekannt. Diese Rolle spielte er von 1965 bis 1981 in rund 110 Folgen).
"Der Hund von Baskerville" war übrigens nicht die erste Doyle-Adaption im deutschen Fernsehen. Bereits 1954 flimmerte "Sherlock Holmes liegt im Sterben" mit Ernst Fritz Fürbringer im Rahmen der Sendereihe "Die Galerie der großen Detektive" über die Bildschirme. 1967/68 folgten sechs weitere Sherlock-Holmes-Adaptionen mit Erich Shellow in der Sendereihe "Sir Arthur Conan Doyle". 1974 spielte Rolf Becker den Sherlock Holmes in der TV-Verfilmung von "Das Zeichen der Vier". (GP)

Bilder

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Die Krimihomepage 2000-2010 - Diese Seite wurde zuletzt am 26.06.2010 aktualisiert