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Keiner stirbt leicht

Klassiker des Fernsehkriminalspiels

Erstsendung (ARD):

Montag, 15.10.1956, 20.55-22.00 Uhr

Dauer:

62'14''

Regie:

John Olden

Besetzung

Mike Jürgen Goslar
Maureen Gertrud Kückelmann
Francis Jan Hendriks
Richard Rolf Nagel
Paddy Hanns Lothar
Bob Peter Carsten
Donnavan Richard Münch
Jackson Kurt Vespermann
Ladenhilfe Ursula Höflich
Captain Hermann Lenschau
1. Polizist Harald Vock
2. Polizist Friedrich Schütter

Aufnahmestab

von Harald Vock
Kamera Hans Sester
Bernd Eismann
Frank Banuscher
Walter Schmitt
Bildschnitt Martin Batty
Ton Gerhard Lahann
Musik Siegfried Franz
Szenenbild Karl-Hermann Joksch
Regie John Olden
eine Produktion des NWRV Hamburg

Inhalt

Vor dem Hintergrund der irischen Unabhängigkeitsbestrebungen ist die Handlung um Mike, Maureen und Francis angesiedelt. Die drei gehören einer Widerstandsgruppe an, die Gewalt einsetzen will, um ihren politischen Ziele zu erreichen. Dabei wird Mike schwer verletzt. Neben den kriminellen (?) Handlungen der Hauptpersonen werden die inneren Kämpfe der Figuren geschildert und zwar auch jener, die unfreiwillig in die Geschehnisse mit hineingezogen werden. (Text © GP, Die Krimihomepage)

Kritik

Damals als "Kriminalspiel" bezeichnet, ist der Film vielmehr Drama als klassische Krimispannung. Das Spiel der Hauptpersonen - Jürgen Goslar, Gertrud Kückelmann, Jan Hendriks, Hanns Lothar, ist vorzüglich, kein Wunder, lag ja ein Drehbuch von Profi Harald Vock zu Grunde, das von John Olden inszeniert wurde. (Kritik © GP, Die Krimihomepage, Dezember 2010)

Zusätzliche Informationen

Harald Vock (1925-1998) arbeitete zunächst als Polizeireporter ehe er freier Drehbuchautor wurde und ab 1955 in der Unterhaltungsabteilung des NDR arbeitete. Aus seiner Feder stammen unter anderem Krimiserien wie "Sonderdezernat K1" oder "Die Männer vom K3" aber auch der erste deutsche Krimimehrteiler "Gesucht wird Mörder X" (1959). Für den Österreicher John Olden (1918-1965) war "Keiner stirbt leicht" die erste Fernsehregie. Eine nette Anekdote erzählte Schauspieler Jürgen Goslar der Krimihomepage beim Interview zur DVD "Im Busch von Mexiko": Olden wollte dem Team während der Dreharbeiten zeigen, dass die Pistole, die mit Platzpatronen gefüllt war, ungefährlich sei. Dies stimmte nur bedingt, denn dicht an der Haut konnte sie Verbrennungen verursachen. Olden nahm die Pistole, schoss sich in die Hand und erlitt starke Verbrennungen, weshalb er den Rest der Dreharbeiten einen Verband tragen musste.

 

Bilder

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Die Krimihomepage 2000-2011 - Diese Seite wurde zuletzt am 04.02.2011 aktualisiert