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Laura

Klassiker des Fernsehkriminalspiels

Erstsendung:

26.07.1962 (ARD)

Dauer:

111'12''

Regie:

Franz Josef Wild

Besetzung

Laura Hunt

Hildegard Knef

Waldo Lydecker

Adolf Wohlbrück
Mark Mc Pherson Hellmut Lange
Shelby Carpenter John van Dreelen
Bessie Hilli Wildenhain
Danny Dorgan Wolf Schmidtholstein
Mrs. Dorgan Nora Minor
Hendricks K. G. Gensichen

Aufnahmestab

von

Vera Caspary

deutsch von

I. G. Goldsmith
Bildtechnik Wilhelm Peterreins
Tontechnik Hans Gradwohl
Kamera Günter Kropf
Kameramänner Eckhard Kaemmerer
Rudolf Jakob
Heinz Lindner
Fritz Hochholzer
Bildschnitt Hilde Sessner
Aufnahmeleitung Heinrich Englmeier
Regieassistenz Guy Kubli
Thomas Alder
Produktionsleitung Werner Preuss
Kostümentwürfe Werner Wunderlich
Szenenbild Peter Scharff
Buch und Regie Franz Josef Wild
eine Produktion des Bayerischen Rundfunks
hergestellt in den Riva-Studios
München-Unterföhrung

Inhalt

Inspektor Marc Mc Pherson ist noch einmal am Tatort, um sich die Geschehnisse erneut durch den Kopf gehen zu lassen: in ihrer Wohnung wurde die schöne Laura Hunt kaltblütig mit einer Schrotflinte erschossen. Der Mörder hat ihr Gesicht dabei völlig zerstört. Verdächtige gibt es genug, denn Laura gefiel vielen Männern. Mc Pherson verhört zunächst den Kolumnisten Waldo Lydecker, mit dem Laura wenige Stunden vor ihrem Tod verabredet war. Kurz vor dem Treffen sagte sie jedoch ab und gab an, in ihr Landhaus fahren zu wollen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, als Laura Hunt plötzlich durch ihre Haustüre spaziert und alles auf den Kopf stellt. Inspektor Mc Pherson muss sich nun fragen: wer war die Tote? Und wusste der Mörder, dass er nicht Laura erschossen hat? Wenn ja, wird er zurückkommen? (Text © Die Krimihomepage, G. P.)
 

Kritik

Tolle Darsteller in einem allzu kammerspielartigen und behäbigen TV-Krimi, dem eine Kürzung um eine halbe Stunde sicherlich mehr Schwung verliehen hätte. (GP).
 

Zusätzliche Informationen

Wie so viele deutsche Fernsehkrimis der 50er und 60er ist auch "Laura" ein Bühnenstück, das bereits für das Kino verfilmt wurde. 1944 drehte der Österreicher Otto Preminger in den USA eine Verfilmung mit Gene Tierney, Clifton Webb und Dana Andrews. Vera Caspary hatte den Stoff zuerst als Roman verfasst und ihn später mit George Sklar in ein Bühnenstück umgeschrieben. In den 1940ern lief es äußerst erfolgreich in amerikanischen Theatern und auf zwei Bühnen Londons.

Im deutschen Fernsehspiel hatte der Österreicher Adolf Wohlbrück (1896-1967), der nach Amerika emigriert war und in Klassikern wie "Gaslicht" mitspielte, einen seiner letzten Auftritte.

 

Bilder (Screenshots)

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