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Mittwoch,
08.05.1963 (Teil 1), 21.00-22.30 Uhr
Donnerstag, 09.05.1963 (Teil 2), 21.00-22.30 Uhr
Freitag, 10.05.1963 (Teil 3), 21.00-22.30 Uhr |
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Maria
Rohrbach |
Anita Höfer |
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Hermann
Rohrbach |
Joachim Boldt |
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Dr. Horn |
Harry Riebauer |
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Kommissar Tandler |
Paul Glawion |
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Beamter Hinstorf |
Jürgen Thormann |
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Brigitte Roester |
Eva Christian |
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Bürovorsteherin |
Editha Horn |
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Sekretärin |
Lotte Alberti |
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Anna Jenrich |
Hilde Sessak |
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Klara Pfandler |
Gerte Wolf |
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1. Assistent |
Erik Radolf |
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2. Assistent |
Peter Purand |
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Dr. Bader |
Kurt Bücheler |
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Staatsanwalt Dr. Baum |
Hermann Kießner |
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Vorsitzender Huertinger |
Eduard Wandrey |
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Kriminalbeamter |
Klaus Sonnenschein |
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Bill |
Georg Wenkhaus |
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Jimmy |
Klaus Herr |
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Maria
Rohrbach |
Anita Höfer |
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Dr. Horn |
Harry Riebauer |
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Staatsanwalt Dr. Baum |
Hermann Kiessner |
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Vorsitzender Huertinger |
Eduard Wandrey |
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Kommissar
Tandler |
Paul Glawion |
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Anna
Jenrich |
Hilde Sessak |
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Klara
Pfandler |
Gerte Wolf |
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Brigitte
Röster |
Eva Christian |
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Dr. Bader |
Kurt Buecheler |
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Reporter
Hiller |
Harry Tagore |
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Gerichtsberichterstatter |
Malte Petzel |
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1. Reporter |
Guido Weber |
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Haftrichter |
Erwin Klietsch |
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Frau Falter |
Agi Brandhoff |
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Herr Falter |
Günter Glaser |
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Bauer
Schrottfelder |
Otto Matthies |
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Geselle
Kusche |
Claus Eberth |
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Dr. Herbst |
Georg P. Pilz |
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Maria
Rohrbach |
Anita Höfer |
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Dr. Horn |
Harry Riebauer |
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Vorsitzender Dr. Karst |
Wolfgang Spier |
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Staatsanwalt Dr. Gruber |
Anton Herbert |
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Assessor
Wittig |
Klaus Miedel |
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Dr. Herbst |
Georg P. Pilz |
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Kommissar
Tandler |
Paul Glawion |
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Prof.
Görner |
Hans Deppe |
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Brigitte
Röster |
Eva Christian |
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Dr. Bader |
Kurt Buecheler |
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Assessor
Horsteberg |
H.-P. Scholz |
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Anstaltsleiter |
Helmut Grube |
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Wärterin |
Thea Thiele |
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Oberregierungsrat |
H. W. Clasen |
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Ministerialdirigent |
Hans Krull |
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Reporter |
Harry Tagore |
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Prof.
Fröhlich |
Jürgen von Alten |
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Prof.
Wegener |
Gerd Duwner |
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Dr.
Brabandt |
Rudi Schmidt |
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Dr. Kricher |
Gert Wiedenhofen |
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Schrankenwärter |
Walo Lüönd |
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Medizinischer Beamter |
Heinz Klammer |
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Juristische
Beratung |
Dr. Max Güde |
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Drehbuch |
Robert Adolf Stemmle |
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Szenenbild |
Paul Markwitz |
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Produzent |
Artur Brauner |
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Regie |
Robert Adolf Stemmle |
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Eine
Produktion der |
CCC Television |
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im Auftrag
des |
ZDF |
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Allgemein
Welche Gefahren in einem
Indizienprozess liegen, werden in diesem Kriminaldokumentarspiels aufgezeigt.
Am 13.04.1957 gerät Maria Rohrbach unter den Verdacht, ihren Ehemann getötet zu
haben. Sie wird verhaftet und auf Grund von Sachverständigengutachten
Indizienbeweisen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Nach vier Jahren,
zwei Monaten und achtzehn Tagen erreicht ihr Verteidiger die Wiederaufnahme des
Strafverfahrens. Es gibt eine neue Verhandlung, in der Frau Rohrbach am
30.06.1961 freigesprochen wird.
Teil 1: Voruntersuchung und Prozess-Eröffnung
Die zerstückelte Leiche eines Mannes ohne Kopf wird gefunden. Es dauert
einige Zeit, bis die Leiche anhand eines Gürtels als Hermann Rohrbach
identifiziert werden kann. Als dringend tatverdächtig wird seine Frau Maria
verhaftet. Sie kommt in Untersuchungshaft. Der erste Teil endet mit der
Eröffnung des Schwurgerichtsprozesses gegen die immer wieder ihre Unschuld
beteuernde Frau...
Teil 2: Prozess und Urteilsverkündung
Zwischen dem 13.04. und dem 18.05.1958 findet die Verhandlung vor dem
Schwurgericht gegen Maria Rohrbach statt. Die Frau des Ermordeten Hermann
Rohrbach wird von allen Zeugen schwer belastet. Die Hauptzeugin ist ihre
Freundin Brigitte Roester, die vor Gericht wiederholt, dass Maria ihr den
Mordplan genau erläutert habe. Daraufhin sind der vorsitzende Richter Dr.
Hürtinger und der Staatsanwalt Dr. Baum fest von der Schuld der Frau überzeugt.
Marias Verteidiger Dr. Horn will daraufhin sein Mandat niederlegen. Doch die
Frau beteuert weiterhin ihre Unschuld und bittet den Rechtsanwalt, sie weiterhin
zu verteidigen. Der Prozess wird weiterhin auf Indizien aufgebaut. Als der
Sachverständige Dr. Herbst erklärt, dass die Möglichkeit bestünde, Maria
Rohrbach habe den Kopf der Leiche im eigenen Herd verbrannt, sind sich
Geschworene und Anklage einig, dass Maria Rohrbach die Täterin ist. Die Folge
ist ein Schuldspruch. Verteidiger Dr. Horn beantragt ein Gegengutachten durch
Professor Görner, doch der vorsitzende Richter lehnt dieses ab. So wird Maria zu
einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, obwohl sie immer wieder ihre
Unschuld beteuert. Sie muss lange warten, bis das Urteil revidiert wird...
Teil 3: Wiederaufnahme des Verfahrens und Freispruch
Im dritten Teil werden die Gründe, die zur Wiederaufnahme des Verfahrens
führten, erläutert. Zwischen dem 03. Mai und dem 30. Juni des Jahres 1961 fand
die erneute Verhandlung statt. Am Ende wurde die Angeklagte freigesprochen.
Grund: zwei Jahre nach der Verurteilung Maria Rohrbachs wird von Spaziergängern
Hermann Rohrbachs Kopf in einem alten Bombentrichter aufgefunden. Es kommt zu
neuen Gutachten, nach neun Monaten kommt es zur Wiederaufnahme des Verfahrens.
Die Zeugen von damals und ihre Aussagen wirken durch neue Erkenntnisse nun
äußerst fragwürdig...
Text: (C) GP Die Krimihomepage
Die dreiteilige
Halbdokumentation über einen sensationellen Mordfall wurde damals für
Erwachsene empfohlen. Hervorgehoben wurde, dass der Film äußerst
gefühlsbetont wirkte und die eigentlich juristische Problematik
verdeckte. Positiv hervorgehoben wurden auch die reißerischen
Spannungungseffekte.
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Zusätzliche
Informationen |
Regisseur R. A. Stemmle
griff in seiner ARD-Serie "Recht
oder Unrecht" (1970-1971) sechs weitere Justizfälle auf.
Bereits 1964 griff Stemmle mit "Der Fall Jakubowski" erneut einen
Justizirrtum auf. |
Derzeit keine Bilddarstellung möglich. |