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Die Katze im Sack
(TEIL 1 - TEIL 2)

Klassiker des Fernsehkriminalspiels

Erstsendung (ARD):

Samstag, 18.09.1965, 20.20-21.40 Uhr (Teil 1)
Sonntag, 19.09.1965, 19.05-20.15 Uhr (Teil 2)

Dauer:

75'17'' (Teil 1)
67'46'' (Teil 2)

Regie:

Jürgen Roland

Besetzung (Teil 1)

Vic Malloy

Hanns Lothar

Paula

Hanne Wieder
Jack Helmut Förnbacher
Maureen Renate Ewert
Inspektor Brandon Heinz Engelmann
Blend Karl Lieffen
Frau Salzer Hela Gruel
Willet Wolfgang Stumpf
Finnegan Harry Wüstenhagen
Dr. Bewley Erich Dunskus
Eudora Drew Erika Schramm
Schwester Gurney Kerstin de Ahna
Inspektor Mifflin Hans Jürgen Janza
der Pockennarbige Rudolf Fenner
Schwester Flemming Johanna König
  Konrad Mayerhoff
Sekretärin Barbara Rath
  Robby Jansen
Benny Dwan Hansi Waldherr
  Gerda Gmelin
  Hans Kolar
  Bruno Thost
  Gerhard Hartig
  Günter Lüdke

Besetzung (Teil 2)

Vic Malloy

Hanns Lothar

Paula

Hanne Wieder
Jack Helmut Förnbacher
Maureen Renate Ewert
Inspektor Brandon Heinz Engelmann
Blend Karl Lieffen
Frau Salzer Hela Gruel
Willet Wolfgang Stumpf
Inspektor Mifflin Hans Jürgen Janza
Ann Ulrike Teichmann
Finnegan Harry Wüstenhagen
Dr. Salzer Friedrich Hartau
Sekretärin Barbara Rath
? Robby Jansen
der Pockennarbige Rudolf Fenner
Douglas Sherill Claus Tinney
Dexter Horst Hesslein

Aufnahmestab

ein Fernsehfilm von

James Hadley Chase

Drehbuch

Wolfgang Menge

Musik

Siegfried Franz

Kamera

Wolfgang Treu
Eberhard Scheu

Bauten

Albrecht Becker

Schnitt

Susanne Paschen

Ton

Peter Sonntag

Regie-Assistenz

Hansi Köck

Produktionsleitung

Felix Hock

Herstellungsleitung

Alf Teichs

Regie

Jürgen Roland

eine Produktion der

Deutschen Buchgemeinschaft

im Auftrage des

Norddeutschen Rundfunks

Inhalt

Allgemeines
Der Privatdetektiv Vic Malloy kauft die sprichwörtliche Katze im Sack, als er sich auf einen Fall einlässt, den er eigentlich schon vor einem Jahr klären hätte sollen. Durch Zufall findet er den ungeöffneten Brief einer gewissen Janet Crosby, die ihn darin darum bittet, ihre Schwester Maureen zu beobachten, die erpresst wird. Was Vic schließlich aufdeckt ist höchst mysteriös: Janet verstarb 24 Stunden nach Absenden des Briefes und Maureen befindet sich seitdem in einem mysteriösen Haus, in dem sie von allen abgeschottet wird. Bei seinen Ermittlungen landet Vic nachdem er niedergeschlagen wurde schließlich selbst im Irrenhaus und stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, dort wieder heraus zu kommen ...
(Text © GP, Die Krimihomepage)

Teil 1
Detektiv Vic Malloy findet eines Tages einen bereits ein Jahr alten ungeöffneten Brief. Darin beauftragt ihn Janet Crosby, eine Millionärin, ihre Schwester Maureen zu beobachten, da diese erpresst wird. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jack nimmt sich Vic der Sache an. Er stellt verblüfft fest, dass Janet Crosby bereits einen Tag nach Absenden des Briefes auf mysteriöse Art und Weise verstorben ist. Ihre Schwester Maureen lebt in einem Haus und wird dort – angeblich weil sie schwerkrank ist – von der Außenwelt abgeschottet. Alle, die ihr Geheimnis kennen, verschwinden von der Bildfläche oder werden gar ermordet. Da schaut Privatdetektiv Vic Malloy nicht schlecht, als Maureen Crosby eines Tages bei ihm in der Wohnung auftaucht ...
(Text © GP, Die Krimihomepage)

Teil 2
Als sich Privatdetektiv Vic Malloy auf den Fall der toten Janet und ihrer unter mysteriösen Umständen lebenden Schwester Maureen einließ, hat er wahrlich die sprichwörtliche Katze im Sack gekauft. Maureen, zu der niemand vordringen durfte, taucht in seiner Wohnung auf und gibt zu, dass der Tod ihrer Schwester Janet ein Verbrechen war. Als Verdächtigen nennt sie deren Verlobten. Dann geht alles blitzschnell, denn das Gespräch kann nicht zu Ende geführt werden. Stattdessen wird Vic niedergeschlagen. Er erwacht in der Privatklinik Dr. Salzers, die als Irrenanstalt geführt wird. Mit neuem Namen und neuer Identität soll er dort auch als Wahnsinniger behandelt werden. Mit Hilfe seines Kumpanen Jack gelingt es dem findigen Privatdetektiv, aus der Anstalt trotz gröberer Schwierigkeiten, die die Krankenschwester Flemming bereitet, auszubrechen. Doch ehe er den Fall gänzlich aufklären und abschließen kann, muss er noch einige Hürden überwinden ... (Text © GP, Die Krimihomepage)

Kritiken aus damaligen Fernsehzeitschriften

• Für uns alle die köstlichste Unterhaltung seit langem. Ich hätte Jürgen Roland eine so humorvolle Unterhaltung gar nicht zugetraut. H. B., Aachen
• Ist’s denn die Möglichkeit? Stahlnetz-Regisseur Jürgen Roland gibt seinen guten Namen für einen solchen Samstag-Sonntag-Kitsch her? Werner S., Weilerbach
• Das Beste vom Film war die Einleitungsmusik. Burchard v. B., Gladbeck
• Von mir aus hätte die Katze gar nicht erst in den Sack gesteckt werden brauchen. Der Film war eine Serie von Albernheiten. Friedel v. d. H., Berlin
• Vom ersten bis zum letzten Moment spannend! Andreas T., Ratingen
• Überhaupt nicht spannend! Brunhilde S., Dreis
• Prädikat: das beste Lustspiel des Jahres! Franz Z., Hamburg
• Man wusste gar nicht, ob man lachen oder weinen wollte. R. L., Bremerhaven
• Besser als alle Durbridge-Krimis zusammen. Rüdiger H., Hamburg
• Es geht doch nichts über einen Durbridge-Krimi. Jörg M., Duisburg
• Regisseur Roland und seinem Hauptdarsteller Hanns Lothar ein großes Lob. Karin W., Krefeld
• Lieber englische Kriminalfilme! M. P., Unterkochen
• Schlechte Imitation auf den amerikanischen Kriminalfilm! Heike B., Hamburg

Zusätzliche Informationen

• Drehstart war der 1. März 1965.
• Der zweite Teil wurde bereits um 19.05 ausgestrahlt, weil um 20.15 die Ergebnisse der Bundestagswahl verkündet wurden.
• James Hadley Chase (1906-1985) schrieb seinen ersten Roman, nachdem er James M. Cains „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ gelesen hatte. Das Buch „Keine Orchideen für Mrs. Blandish“ wurde zum Bestseller.
• Es gibt über 50 Verfilmungen von James Hadley Chases Büchern. Allein in Deutschland entstanden für das Kino u. a. 1960 „An einem Freitag um halb zwölf“ (mit Nadja Tiller, Regie: Alvin Rakoff), 1964 „Wartezimmer zum Jenseits“ (mit Hildegard Knef, Regie: Alfred Vohrer) und „Ein Sarg aus Hongkong“ (mit Heinz Drache, Regie: Manfred R. Köhler).
• Hauptdarstellerin Renate Ewert verunglückte am 4. Dezember 1966 tödlich, ihr Filmpartner Hanns Lothar starb ebenfalls relativ jung, nämlich am 11.3.1967.
• Die Dreharbeiten müssen wie ein großes Familientreffen gewesen sein: Krimiprofi Jürgen Roland versammelte sowohl vor als auch hinter der Kamera seine Stammleute: Autor Wolfgang Menge, Komponist Siegfried Franz, Kameramann Wolfgang Treu und die allesamt Krimierprobten Renate Ewert, Heinz Engelmann, Karl Lieffen u.v.m.

Bilder

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