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Man soll den Onkel nicht vergiften

Klassiker des
Fernsehkriminalspiels

Erstsendung (ZDF):

Donnerstag, 04.11.1965, 21.15-22.40 Uhr

Dauer:

ca. 85 Minuten

Regie:

Rolf von Sydow

Besetzung

Inspektor Grimm

Hans W. Hamacher

Kriminalwachtmeister Bachmeier

Jochen Schröder

Dr. Pullmann

Robert Meyn

Arthur Raabe, Millionär

Hans Deppe

Theodor Raabe, Schriftsteller

Peter Oehme

Ludwig Raabe, Apotheker

Rudolf Schündler

Helga, seine Frau

Ilse Petri

Egon-Friedrich Raabe, Oberstleutnant a.D.

Harry Gillmann

Christa, seine Tochter

Ingrid Piltz

Hermann Raabe, Kaufmann

Heinrich Gies

Sylvia, seine Frau

Erika Vaal

Johanna Raabe

Ellen Umlauf

Bernhard, ihr Verlobter

Jan Hendriks

Diener Johann

Otto Matthies

Köchin Rosa

Flori Jacobi

Betty, Barsängerin

Danny Mann

Landstreicher

Peter Schiff

Neffe des Inspektors

Wilfried Herbst

Aufnahmestab

Kriminalgroteske von

Stefan Gommermann

Regie

Rolf von Sydow

eine Produktion der

Interopa

im Auftrag des

Zweiten Deutschen Fernsehens

Inhalt

Der Onkel ist tot! Die Polizei in Form von Inspektor Grimm sucht nach den Täter und Verdächtige gibt es genug. Jeder kann es praktisch gewesen sein. Doch dann reduziert sich die Anzahl der Verdächtigen. Es begann damit, dass der Multimillionär Arthur Raabe vergiftet aufgefunden wurde. Sein Hausarzt Dr. Pullmann stellt eindeutig Tod durch Zyankali fest. Für die Polizei stellt sich als praktische Tatsache heraus, dass sich die gesamte Familie, die von Onkel Arthur erben wollte, zur Tatzeit in dessen vornehmer Villa befand. Und alle fünf Erben, dabei handelt es sich um eine Nichte und vier Neffen, hatten ein Motiv, sich den Onkel vom Hals zu schaffen. Da ist zum Beispiel der glücklose Autor Theodor, der Geld braucht, um ein neues Buch herauszugeben oder der Oberstleutnant Egon-Friedrich, der enorme Spielschulden hat. Dann plötzlich wird Butler Johann erhängt aufgefunden. In seinem Zimmer wird ein Telefonbuch gefunden, aus dem eine Seite entfernt wurde. Diese nebensächliche Tatsache hilft Inspektor Grimm allerdings enorm weiter...
Texte: © GP, Die Krimihomepage, August 2011
 

Kritik

Die Vorankündigen der Presse meinten in etwa, dass es drei Morde und einen Mordversuch auch nicht besser bei Durbridge gäbe. Allerdings wurde erwähnt, dass ein echter Krimi doch etwas anderes sei als "Man soll den Onkel nicht vergiften", zumal es sich dabei um eine eher skurrile Geschichte handle. (GP)
 

Zusätzliche Informationen

Autor Stefan Gommermann arbeitete später nochmals mit Regisseur Rolf von Sydow bei dessen dreizehnteiliger Fernsehserie "Schatzsucher unserer Tage" zusammen, die auf einer Idee Rolf von Sydows basierte. Stefan Gommermann profilierte sich in den 1960ern als renommierter Krimi-Drehbuchschreiber, so lieferte er etwa zwei Bücher zu "Die fünfte Kolonne", fünf Folgen für "Das Kriminalmuseum", drei "Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger"-Geschichten, arbeitete für "Der kleine Doktor" nach Georges Simenon und "Der Nachtkurier meldet".
Regisseur Rolf von Sydow (geboren 1924) profilierte sich im Krimifach vor allem durch seine drei unkonventionellen Francis-Durbridge-Verfilmungen "Wie ein Blitz" (1970), "Das Messer" (1971) und "Die Kette" (1977). Neben mehreren Tatorten drehte er auch den Zweiteiler "Bitte recht freundlich, es wird geschossen" (1969). Außerdem "
Heim und Herd" (1968), "Das Leben in meiner Hand" (1966), "Lord Arthur Saviles Verbrechen" (1967), "Blut floss auf Blendings Castle" (1967).
Der vielseitige Rolf von Sydow arbeitete außerdem als Fernsehspielchef beim SWF und SR. Alles nachzulesen in seiner 2011 erschienenen Biographie "Der Regisseur".

Bilder

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