|
13.02.1970 (Teil
1)
14.02.1970 (Teil 2)
15.02.1970 (Teil 3) |
|
66'57'' (Teil 1)
61'98'' (Teil 2)
71'56'' (Teil 3) |
|
- Teil 1 - |
|
Weber |
Werner Toelcke |
|
Maria |
Newena Kokanowa |
|
Hagen Evers |
Ljubomir Kisselitschki |
|
Johanna Akolk |
Marion van de Kamp |
|
Viola Akolk |
Regina Beyer |
|
Herbert Akolk |
Gerd Michael Hennberg |
|
Lorenz |
Wilhelm Koch-Hooge |
|
der Rheinländer |
Arthur Jopp |
|
Inspektor Tamino |
Georg Leopold |
|
Janover |
Kurt Kachlicki |
|
Creedy |
Ralph Boettner |
|
Bankbeamter |
Wilhelm Gröhl |
|
Dr. Grassmann |
Matthias Molter |
|
- Teil 2 - |
|
Weber |
Werner Toelcke |
|
Maria |
Newena Kokanowa |
|
Hagen Evers |
Ljubomir Kisselitschki |
|
Johanna Akolk |
Marion van de Kamp |
|
Viola Akolk |
Regina Beyer |
|
Herbert Akolk |
Gerd Michael Hennberg |
|
Lorenz |
Wilhelm Koch-Hooge |
|
der Rheinländer |
Arthur Jopp |
|
Inspektor Tamino |
Georg Leopold |
|
Janover |
Kurt Kachlicki |
|
Creedy |
Ralph Boettner |
|
- Teil 3 - |
|
Weber |
Werner Toelcke |
|
Maria |
Newena Kokanowa |
|
Hagen Evers |
Ljubomir Kisselitschki |
|
Johanna Akolk |
Marion van de Kamp |
|
Viola Akolk |
Regina Beyer |
|
Inspektor Tamino |
Georg Leopold |
|
Creedy |
Ralph Boettner |
|
Sequeira |
Frank Michelis |
|
Janover |
Kurt Kachlicki |
|
Szenarium |
Werner Toelcke |
|
Drehbuch |
Georg Leopold
Werner Toelcke |
|
Dramaturg |
Dr. Günter Kaltofen |
|
Szenenbild |
Hans Jörg Mirr |
|
Bauausführung |
Regina Fritzsche |
|
Kostüme |
Ingeborg Kistner |
|
Masken |
Heinz Kosse
Deli Köthke |
|
Schnitt |
Anneliese Hinze-Sokolowa |
|
Ton |
Christfried Sobczyk |
|
Kameraassistenz |
Jürgen Hoeftmann
Lothar Marten |
|
Aufnahmeleitung |
Paul Lasinski |
|
Regieassistenz |
Maya Löffler
Reni Iontschewa |
|
Produktionsleitung |
Rudolf Kobosil |
|
Musik |
Karl-Ernst Sasse |
|
Kamera |
Roland Dressel |
|
Regie |
Georg Leopold |
|
ein
Kriminalfilm des |
Deutschen Fernsehfunks |
|
hergestellt im |
Defa-Studio für Spielfilme |
|
1. Teil
Ein heikler Auftrag führt den Hamburger Privatdetektiv Weber nach
Lissabon. Der dortige BRD-Botschafter Akolk ersucht Weber im Beisein von
Bundesbankdirektor Lorenz, die verschwundene Frau Akolks wieder zu
finden. Ein gewisser Dr. Grassmann könnte vielleicht etwas wissen. Weber
will ihn fragen, findet ihn aber ermordet vor. Grassmann war der
wissenschaftliche Leiter des Chemiewerkes für hochgiftige Herbizide, das
mit bundesdeutschem Kapital gebaut wurde.
2. Teil
Weber findet das Versteck der Ehefrau des Bonner Botschafters in der
Lissaboner Altstadt. Dort wird Weber von ihrem Bewacher überwältigt und
mit Frau Akolk aus der Stadt gebracht. Kurz darauf rast ein Lastwagen
vom Chemiewerk in eine Gruppe von Kindern, die mit giftigem Staub
bedeckt werden. Frau Akolks Verschwinden und Grassmanns Tod hängen damit
zusammen. Beide wollten mit den Forschungsunterlagen vom Chemiewerk ins
Ausland fliehen.
3. Teil
Weber bringt in Erfahrung, dass der Bonner Botschafter und der
Bundesbankdirektor Hauptaktionäre des Chemiewerkes sind. Nun aber ist es
dem Amerikaner Creedy gelungen, ihnen die Aktienmajorität abzujagen. Als
dies ruchbar wird, findet man Creedy ermordet in seinem Hotel.
Gleichzeitig wird bekannt, dass das Pflanzengift in hoher Konzentration
in Vietnam eingesetzt wird.
(Texte mit freundlicher
Genehmigung des DRA entnommen aus: DRA Spezial (20/2008):
Frühe Kriminalfilme im DDR-Fernsehen, p. 6)
Dieser schwarz/weiß-Dreiteiler
steht seinen Westkonkurrenten jener Zeit aus der BRD à la "Babeck" in
wenig nach: Auslandsschauplätze (wobei wohl Bulgarien für Portugal
herhalten musste), gute Schauspiele, eine spannende Geschichte mit
Cliffhängern und ein flotter Soundtrack von Karl-Ernst Sasse. Die
Titelmusik ist ein richtiger Ohrwurm.
(© GP, Die Krimihomepage,
Oktober 2010)
|
Zusätzliche
Informationen |
Bekanntlich gab es
offiziell im Sozialismus keine Kriminalität. Deshalb musste der
sozialistische Kriminalfilm häufig auf anderen Zeiten oder andere Länder
zurückgreifen. Sollte der Film in der DDR spielen, musste er ein
Polizeikrimi sein, die politische Richtung durfte niemals in Frage
gestellt werden. Deshalb wurden die DDR-Krimis häufig ins
nichtsozialistische Ausland - wo laut Propaganda auch alle Verbrechen
beheimatet waren - verlagert werden. So auch in dieser Produktion, in
der der westdeutsche Privatdetektiv Weber im Mittelpunkt steht. Weber
war keine neue Figur, sondern trat zuvor schon in anderen Fernsehspielen
auf (siehe unten). Seine Rollenlegende erzählt, dass er bei der
Hamburger Mordkommission arbeitete, ehe er den Dienst quittierte.
Dargestellt wird der Detektiv von Werner Toelcke, der auch selbst die
Geschichten schrieb.
TV-Filme mit Werner
Toelcke als Privatdetektiv Weber:
-
"Tote reden nicht"
(1962, 2 Teile, Erstsendung: 06.01.1963 und 08.01.1963 DFF)
-
"Doppelt oder
nichts"
(1964, 2 Teile, Erstsendung: 29.11.1964 und 01.12.1964 DFF)
-
"Er ging allein"
(1966, 2 Teile, Erstsendung: 18.02.1967 und 19.02.1967 DFF)
-
"Tod im Preis
imbegriffen"
(1967, 2 Teile, Erstsendung: 12.01.1968 und 14.01.1968 DFF)
-
"Botschafter morden
nicht"
(1969, 3 Teile, Erstsendung: 13.02.1970-15.02.1970 DFF)
-
"Ein Mann, der
sterben muss"
(1971, 1 Teil, Erstsendung:
13.02.1972)
|
Derzeit keine Bilddarstellung möglich.
|