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Gestrickte Spuren
(Teil 1 und Teil 2)

Klassiker des
Fernsehkriminalspiels

Erstsendung (ZDF):

Teil 1: 13.08.1971
Teil 2: 14.08.1971

Dauer:

Teil 1: 89'00''
Teil 2: 88'54''

Regie:

Georg Marischka

Besetzung

Kommissar Ledersteger

Kurt Nachmann

Czermak II

Alfred Böhm

Czermak I

Peter Neusser

Fanny Elßner

Christine Kaufmann

Herzog v. Reichstadt

Edwin Noël

Hofrat Gentz

Hans Holt

Freiherr von Prokesch

Rudolf Melichar
Gräfin Latour Olga Tschechowa
Gräfin Adriani Anaid Iplicjian
Gräfin Napoleone Camarata Petra Schürmann
Comtesse Vera Edith Leyrer
Graf Richemont Rudolf Prack
Schiller Bruno Hübner
Dr. Wallberger Ernst Meister
Kathi Franzi Tilden
Pankratz Wolfgang Reinbacher
Schani Erich Padalweski
  Erik Frey,
Hannes Schiel
Hans Unterkircher
Erich Nikowitz
Alexander Hegarth
Margit Jautz
Karoline Oberkogler
Miriam Gentner
Erico Innerebner
Raoul Retzer
Ivor Murillo
Gerd Arnold
Lily Begusch
Herta Block

Aufnahmestab

Buch

Lida Winiewicz
Georg Marischka

Kamera

Günther Senftleben

Kameraassistenz

Dietmar Graf

Ton

Eduard Kasacek
Kurt Schwarz

Schnitt

Paula Dworak

Bauten

Robert Hofer-Ach

Kostüme

Erika Thomasberger

Masken

L. Valicek
Günter Kulier
Lilly Zangerle

Regie

Georg Marischka

eine Gemeinschaftsproduktion von

ORF und ZDF

hergestellt von

Neue Thalia-Film Ges.m.b.H., Wien

Inhalt

Teil 1: Ein unheimlicher Killer hält die Donaumonarchie in Atem! Im Wien des Jahres 1832 geht ein schwarz maskierter Serienmörder mit Hut und Handschuhen um, der seine Opfer grausam ins Jenseits befördert. Am Tatort hinterlässt er stets ein Paar gestrickter Socken! Alles beginnt mit einer aufgequollenen Wasserleiche, die allerdings nicht die einzige bleiben soll. Kommissar Ledersteger (Kurt Nachmann) und sein Assistent Czermak (Alfred Böhm) ermitteln und stoßen auf ein Netz aus Intrigen. Die Spur führt in allerhöchste Kreise und die Polizei ist sich am Ende sicher: hier gilt es nicht nur, einen gefährlichen Mörder zu stellen, sondern auch eine nationalistische Verschwörung aufzuklären! Unter den Verdächtigen befinden sich unter anderem Napoleons einziger Sohn (Edwin Noël), Graf Richemont (Rudolf Prack), Gräfin Camarata (Petra Schürmann), Gräfin Latour (Olga Tschechowa) oder Fanny Elßner (Christine Kaufmann).

Teil 2: Gerade als sich eine wesentliche Spur ergibt, schlägt der mysteriöse Killer erneut zu. Diesmal trifft es einen der engsten Mitarbeiter von Kommissar Ledersteger. Kriminalbeamter Czermak I wird als Wasserleiche aus einem Teich gezogen ...
Texte: © GP, Die Krimihomepage, September 2011
 

Kritik

Regisseur Georg Marischka zeichnet mit „Gestrickte Spuren“ ein ganz anderes Bild des gewohnten Biedermeier-Wiens. Neben einer spannenden Kriminalgeschichte zeigt er hoch interessante historische Einblicke in eine Donaumonarchie, die nur an der Oberfläche an die heile Welt erinnert. Es herrschen Not, Armut und politischer Terror, die Bevölkerung wird von einer unheimlichen Mordserie zusätzlich beunruhigt und eine Staatsaffäre lässt die Oberen zittern. Die Vielzahl an Stars werden das Publikum heute noch erfreuen: neben dem renommierten Drehbuchautoren Kurt Nachmann spielt Publikumsliebling Alfred Böhm („Der Leihopa“) die Rolle des Ermittlers, weiters agieren Christine Kaufmann, Rudolf Prack, Petra Schürmann, Olga Tschechowa, Edwin Noël, Peter Neusser, Erich Padalweski, Raoul Retzer, Bruno Hübner sowie Hans Holt und Anaid Iplicjan. (GP)
 

Zusätzliche Informationen

Regie führte der österreichische Autor, Schauspieler und Regisseur Georg Marischka (1922-1999), Sohn des Regisseurs Hubert Marischka, Neffe von Ernst Marischka (u. a. Buch und Regie der Sissi-Trilogie mit Romy Schneider) und Bruder von Regisseur Franz Marischka. Als Schauspieler war er unter anderem in "Die Akte Odessa" (1974) neben Maximilian Schell zu sehen, spielte 1975 in "Das ganz große Ding" von René Clément, in "Eine blaßblaue Frauenschrift" (1984, Regie: Axel Corti) und unter anderem in der Kultserie "Monaco Franze" von Harald Dietl (1983). Immer wieder war er in internationalen Fernseh- und Filmproduktionen dabei, so unter anderem auch in der kultigen TV-Episode "Death Of Fasching" aus der Krimiserie "Paul Temple" mit Francis Matthews. Als Drehbuchautor war er an Willi Forsts Kultfilm "Die Sünderin" (1951 mit Hildegard Knef) beteiligt und drehte 1966 als Regisseur den Karl-May-Film "Das Vermächtnis der Inka".

Bilder

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