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Das einsame Haus

Erstsendung (ZDF):
Sonntag, 09.06.1974,21.00-22.15 Uhr

Regie:
Thomas Fantl

Dauer:
75 Minuten

Inhalt

In einem einsamen Haus kommt es zwischen einem jungen und einem alten Mann zu einem Wortduell. Der Junge dringt in das Haus ein und überrascht den Alten, als dieser eilig die Treppe herunterstürzt. Der junge Mann schlägt den Alten nieder, nachdem er ihm ein Bein gestellt hat. Wer ist dieser Unbekannte, den er da k.o. geschlagen hat? Handelt es sich dabei um einen Kriminalbeamten? Als dieser wieder bei Bewusstsein ist, schleppt er den jungen, legeren Mann in den ersten Stock. Dort liegt nämlich eine Leiche. Es kommt zu einem harten Verhör. Dabei kommen dem jungen Mann Zweifel, ob der alte tatsächlich ein Kriminalbeamter ist. Das Duell steuert seinem Höhepunkt entgegen, als ein zweiter Mord passiert... (Text © GP, Die Krimihomepage)

Kritik

Der Film wurde damals ab 15 Jahren empfohlen.

Zusätzliche Infos & Hintergrundinfos

Ladislav Mňačko (1919) geboren war in der ČSSR ein "verdienter Künstler der Nation", bis er im Jahre 1967 anlässlich des Nahostkrieges gegen die antiisraelische Politik der Tschechoslowakei protestierte. Resultat: Ausbürgerung. Der Autor zog nach Israel und kehrte im Mai 1968 in seine Heimat zurück, um die Politik Alexander Dubčeks zu unterstützen. Als im August des selben Jahres sowjetische Truppen in seiner Heimat einmarschierten, musse der Schriftsteller erneut emigrieren. Danach lebte er in Wien. Im Ausland wurde er durch seine Romane "Wie die Macht schmeckt" und "Der Tod heißt Engelchen" bekannt. Spezialisiert hatte sich Mňačko außerdem auf die literarische Reportage. Der engagierte Kommunist bevorzugte außerdem private Themen, so sagt er einst: "Mein Hauptthema war immer der Mensch in Not. Nun geht es mir jetzt nicht um die große Auseinandersetzung politischer Natur, sondern mein Thema wird der Mensch unter seinesgleichen."
Für das ZDF wurden mehrere seiner Werke verfilmt, darunter 1973
"Der Vorgang"  von Fritz Umgelter und 1977 "Flucht" von Thomas Fantl. Außerdem wurden "Der Leuchtturm" und "Der Tod des Ministers" fürs Fernsehen adaptiert. (GP)

Stab

 

Besetzung Aufnahmestab
Der Mann Hans-Christian Blech
Der Junge Jörg Pleva
Kriminalspiel von

Ladislav Mňačko

Musik Eugen Illin
Kamera Willy Jamm
Szenenbild Leo Karen
Regie Thomas Fandl
eine Sendung des Zweiten Deutschen Fernsehens

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 08.02.2014

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