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Sir Arthur Conan Doyle - Sherlock Holmes |
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Besetzung |
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| Sherlock Holmes | Erich Schellow |
| Dr. Watson | Paul Edwin Roth |
| Mrs. Hudson | Manja Kafka |
| Inspektor Lestrade | Hans Schellbach |
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Aufnahmestab |
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| Romanvorlage | Sir Arthur Conan Doyle |
| Drehbuch | Giles Cooper |
| Anthony Read | |
| Nicholas Palmer | |
| Vincent Tilsey | |
| Musik | Rolf Wilhelm |
| Kamera | Dieter Naujeck |
| Erhard Spandel | |
| Hans Braun | |
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Szenenbild
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Lothar Kirchem |
| Manfred Lütz | |
| Regie-Assistenz | Ille Schröder-May |
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Produktionsleitung
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Herbert Junghanns |
| Joachim Glaser | |
| Eberhard Forck | |
| Regie | Paul May |
| Eine Sendung des | WDR |
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zusätzliche Angaben |
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| Folgen | 6 |
| System | schwarz / weiß |
| Ausstrahlung | nachmittags |
1967 produzierte auch der
WDR eine Sherlock-Holmes-Version. Die Reihe, die dann aber unter dem Titel "Sir
Arthur Conan Doyle" ausgestrahlt wurde, hatte sechs Folgen und wurde am
Sonntagnachmittag im ersten Programm ausgestrahlt. In den Hauptrollen agierten
Erich Schellow als Sherlock Holmes und Paul Edwin Roth als sein Freund Dr.
Watson. In einer weiteren Rolle war Manja Kafka als Haushälterin Mrs. Hudson zu
sehen, außerdem war in einigen Folgen Hans Schellbach als Inspektor Lestrade
dabei.
Die Drehbücher stammen von englischen Autoren, die Conan Doyles Storys für die
BBC als Fernsehspiele adaptierten. Aus rechtlichen Gründen war damals eine
Synchronisation der Folgen nicht möglich, daher entschied sich der WDR die Drehbücher von Giles Cooper,
Anthony Read, Nicholas Palmer und Vincent Tinsley übersetzen zu lassen und die
einzelnen Filme mit deutschen Darstellern nachzudrehen (gleiches geschah ja mit
den Durbridge-Drehbüchern, die immer ein bis zwei Jahre zuvor bereits von der
BBC verfilmt und danach in unterschiedlichen Ländern, u. a. auch in Deutschland
erneut mit einheimischen Darstellern adaptiert wurden). Apropos Francis
Durbridge: die Skripts zu "Sir Arthur Conan Doyle" wurden unter
anderem von Marianne de
Barde übersetzt, die für die deutsche Übersetzung von sämtlichen Durbridge-Mehrteiler-Drehbüchern verantwortlich war. Regie führte hier der
Durbridge-Krimi-Erprobte Paul May ("Die Schlüssel" (1964) und "Melissa" (1965)),
der auch schon bei "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" (1963) und dem
TV-Krimi "Die Truhe" (1964) unter Beweis stellen
konnte, dass er für eine Krimiregie geeignet war. Das Team hinter der Kamera
entspricht übrigens fast ausschließlich dem Durbridge-Team der zweiten Hälfte
der 60er Jahre.
Im Übrigen hat die Serie ein ganz typisches Studioflair, das fast
kammerspielartig wirkt, der Serie aber (v. a. Nostalgiefans) seinen besonderen
Reiz gibt. Sogar die Szenen, die im Freien spielen, wurden im Studio
gedreht...
Die Figur Sherlock Holmes wurde allerdings hier nicht zum ersten Mal für ein
deutsches Fernsehspiel adaptiert. Insgesamt drei Mal wurden TV-Filme außerhalb
dieser Reihe gedreht, in denen die Figur von Conan Doyle die Hauptperson war. Es
handelt sich dabei um folgende Fernsehspiele:
Sherlock Holmes liegt im
Sterben
(BRD 1954)
Folge 1 der Reihe "Die Galerie der grpßen Detektive)
Erstsendung:
30.11.1954,
20.15 Uhr (ARD), Dauer: 36 Min., Regie: Peter A. Horn,
Darsteller:
Ernst Fritz Fürbringer (Sherlock Holmes),
Harald Mannl (Dr. John Watson), Annemarie Schradiek (Haushälterin Mrs.
Hudson), Wolfgang Barnach (Calverton Smith), Carl Baldus (Inspektor Morton)
und andere, Drehbuch: Peter A. Horn nach einer Erzählung von
Sir Arthur Conan Doyle, Szenenbild: Lothar Regentrop-Boncœur,
eine Produktion des Südfunks Stuttgart
Inhalt: Meisterdetektiv Sherlock
Holmes liegt im Sterben! Dr. Watson kauft seinem Freund die tödliche
Krankheit ab, die nur von Culverton Smith gedeutet werden kann. Mr. Smith
wollte Holmes nämlich durch einen Giftanschlag töten und soll nun glauben,
dass ihm dies gelungen ist. Der Mörder besucht sein Opfer am Sterbebett,
wiegt sich in Sicherheit und gesteht ungestört sein Verbrechen...
Der Hund von Baskerville
(BRD 1955)
Erstsendung: Dienstag,
16.08.1955, 20.00-21.15 Uhr (ARD), Dauer: 75 Minuten,
Regie: Fritz Umgelter, Darsteller: Wolf Ackva (Sherlock Holmes),
Arnulf Schröder (Dr. Watson), Werner Xantry (Sir Charles Baskerville),
Ernst-August Scheppmann (Sir Henry Baskerville, sein Neffe), Axel Ivers (Jack
Stapleton), Hedi Reich (Beryl Stapleton), Christian Schmieder (Dr. James
Mortimer), Gerhard Ritter (Benjamin Frankland), Hans Epskamp (Barrymore, Diener
bei Sir Baskerville), Annelotte Obstfelde (Sarah Barrymore), ? (Jimmy Selden)
und andere, ein Kriminalspiel eingerichtet für das Fernsehen von Fritz
Umgelter nach dem Roman von Arthur Conan Doyle, Kostüme: Ursula
Eyerle, Szenenbild: Rudolf Küfner, eine Produktion des Hessischen
Rundfunks
Inhalt: Sir Hugo Baskerville verschuldete im Jahre 1742
den Tod eines jungen Mädchens. Seitdem lastet auf der englischen Adelsfamilie
ein Fluch: seit damals soll ein unheimlicher Hund in der Moorlandschaft um das
Gut der Baskervilles umgehen. Eines Tages wird Sir Charles Baskerville eines
Tages tot aufgefunden und sein Neffe Henry ebenfalls um sein Leben fürchtet,
schaltet Testamentsvollstrecker Mortimer den ersten Privatdetektiv mit 100%iger
Erfolgsgarantie in die Geschichte ein: Meisterdetektiv Sherlock Holmes soll sich
des Falls annehmen...
Info: Sir Arthur Conan Doyles "The Hound Of The
Baskervilles" wurde bis 2002 insgesamt 24 mal verfilmt. Fritz Umgelters
TV-Version wurde, wie vor 1956 üblich (Der erste TV-Film, der nicht live
gespielt wurde war "Der
Richter und sein Henker"), noch live gesendet und live
gespielt. Das hieß wochenlanges Proben, damit bei der TV-Übertragung
nichts schief gehen konnte. Wie manchmal improvisiert wurde, zeigt die
TV-Zeitschrift Gong 33/1955 auf Seite 28: hier konnten für die Rollen
des Sir Charles Baskerville, des Barrymore und des Jimmy Selden keine
Darstellernamen aufgeführt werden, weil diese zu Redaktionsschluss noch
nicht bekannt waren.
Für Fernsehpionier Fritz Umgelter (1922-1981) war "Der Hund von
Baskerville" nach "Ein Phoenix zuviel" die zweite TV-Inszenierung. In
den Folgejahren sollten Straßenfeger wie "Soweit die Füsse tragen"
(1958/1959) und "Am grünen Rand der Spree" (1960) folgen. Umgelter zog
sich 1965 aus dem Kinogeschäft enttäuscht zurück, nachdem sein Film
"Schüsse aus dem Geigenkasten" nach der Abnahme völlig umgeschnitten
wurde. Bis 1981 inszenierte er ausschließlich für das Fernsehen. Holmes-Darsteller Wolf Ackva (1911-2000) wurde vor allem als Francis
Morrison in der Krimiserie "Gestatten
mein Name ist Cox" (1961er Staffel) und als Inspektor (und
später als Kriminaldirektor) Steiner in "Die
seltsamen (später: "unsterblichen") Methoden des Franz Josef Wanninger"
neben Beppo Brehm bekannt. Diese Rolle spielte er von 1965 bis 1981 in
rund 110 Folgen).
Das Zeichen der Vier
(BRD/ Frankreich 1974)
Erstsendung: Samstag,
08.06.1974, 20.15-21.10 Uhr (ARD), Dauer: 55 Minuten,
Regie: Jean-Pierre
Decourt, Darsteller: Rolf Becker (Sherlock Holmes), Gila von
Weitershausen (Mary), Roger Lumont (Dr. Watson), Hans Peter Hallwachs (Taddeus
Sholto), Dieter Kirchlechner (Inspektor), Osman Ragheb (Rao), Hans Elwenspoek
(Jonathan Small), Gisela Hoeter (Mrs. Hudson), Senta Sommerfeld (Mrs. Smith),
Edgar Maschmann (Sammy), Helge Jacobsen (Wiggins) und andere, Drehbuch:
Jean Ferry, Jacques Nahum nach dem Roman von Arthur Conan Doyle,
Musik: Vladimir Cosma, eine Produktion der Bavaria Atelier GmbHi m
Auftrag des Süddeutschen Rundfunks SDR
Inhalt: Mary Morstan bittet den berühmten Meisterdetektiv Sherlock Holmes
um Hilfe. Ihr aus Indien heimgekehrter Vater hatte sich sofort nach der Rückkehr
vor drei Jahren bei ihr gemeldet und ein Treffen vereinbart. Er ist jedoch am
vereinbarten Treffpunkt nie erschienen, die polizeilichen Ermittlungen verlaufen
ins Leere. Die einzige Spur ist ein Zettel, den Mary unter den Sachen ihres
spurlos verschwundenen Vaters entdeckt hatte. Darauf befinden sich vier
Kreuze...
Info: Lief laut Programmzeitschrift innerhalb der
Sendereihe "Die großen Detektive", die aber sonst keine weiteren deutschen
Beiträge brachte. In Frankreich wurde der Film ebenfalls innerhalb der Reihe
"Les grands détectives" unter dem Titel "Le signe des quatre" gezeigt und erst
am 05.05.1975 erstausgestrahlt.
alle Texte:
© GP, Die Krimihomepage
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Episodenliste/ Episodenführer zu "SIR ARTHUR CONAN DOYLE -
SHERLOCK HOLMES" |
| Nr. | Titel |
EA (ARD) |
Beginnzeit |
Dauer |
Drehbuch | Regie |
|
Sir Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes |
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| 1 | Das gefleckte Band | 01.10.1967 (So.) | 16.20 Uhr | 66 Min. | Giles Cooper | Paul May |
| 2 | Sechsmal Napoleon | 05.11.1967 (So.) | 16.30 Uhr | 54 Min. | Giles Cooper | Paul May |
| 3 | Die Liga der Rothaarigen | 10.12.1967 (So.) | 16.45 Uhr | 60 Min. | Anthony Read | Paul May |
| 4 | Die Bruce-Bartington-Pläne | 21.01.1967 (So.) | 17.25 Uhr | 58 Min. | Giles Cooper | Paul May |
| 5 | Das Beryll-Diadem | 11.02.1967 (So.) | 17.15 Uhr | 61 Min. | Nicholas Palmer | Paul May |
| 6 | Das Haus bei den Blutbuchen | 18.03.1967 (So.) | 17.15 Uhr | 61 Min. | Vincent Tinsley | Paul May |
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